Bonusfolge: Elf Fragen. Vier Perspektiven. Ein roter Faden.
Shownotes
Alle bisherigen Folgen von „Auf einen Kaffee mit Petra – auf’s Ohr!“ findet ihr hier: Trailer Folge 1: Wer ist Petra? Folge 2: Eltern sein in Springe: Zwischen Glücksmomenten und Bürokratie Folge 3: Ohne Ehrenamt kein Springe – was unser Miteinander trägt Folge 4: Zwischen Formular und Verantwortung: So sehe ich Verwaltung Folge 5: Stadtfinanzen – Was steckt hinter dem Haushalt von Springe? Folge 6: Zusammenhalt in Springe: Was uns wirklich verbindet. Folge 7: Mobilität in Springe: Wie gut kommen wir von A nach B? Folge 8: Gute Verwaltung ist kein Zufall Folge 9: Bildung ist mehr als Schule Folge 10: Jubiläumsfolge und Bergfest im Wahlkampf Folge 11: Sicherheit in Springe – hinschauen, ernst nehmen, gemeinsam besser machen Folge 12: Nachhaltigkeit in Springe – weniger große Worte, mehr sichtbare Veränderungen
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00:00:01: Offen,
00:00:01: ehrlich und ein bisschen Kek.
00:00:03: Auf einen Kaffee mit Petra – der Podcast über die Themen unserer Stadt!
00:00:32: Da freue ich mich schon sehr drauf.
00:00:35: Ich mich auch und ich freu mich besonders, dass wir heute auch die drei Menschen, die sonst immer hinter den Kulissen Teil unseres Podcasts sind für alle mit sichtbar sind!
00:00:43: Ich bin ganz gespannt!
00:00:46: Franzi möchtest du die erste sein, die diesen Podcast in den Podcast startet?
00:00:52: Sehr gerne Felix!
00:00:54: Vielen Dank Peter.
00:00:55: hallo!
00:00:56: Ich freue mich das ich heute auch mal mein Gesicht zeigen darf Und in dieser besonderen Folge möchten wir wissen, welche Haltung sich so durch die unterschiedlichen Themen zieht, die du mit Felix schon zusammen besprochen hast.
00:01:10: Oder was denkst du, Cedric?
00:01:12: Ja und vor allen Dingen, was davon kann eine Bürgermeisterin tatsächlich beeinflussen und wie soll aus guten Ideen konkrete Umsetzung werden?
00:01:24: Ja,
00:01:25: Martina!
00:01:27: Genau, wir fragen uns außerdem... Was bedeutet das alles für Menschen, die nicht jeden Tag Politik und die Verweiterung verfolgen?
00:01:35: Genau.
00:01:36: Und deshalb soll es heute elf Fragen aus den vergangenen elf Folgen geben und das Ganze eben aus vier unterschiedlichen Perspektiven.
00:01:45: Und anfangen wollen wir gerne mit der... Mit dem Grunde der ersten Frage, mit der wir in diesem Podcast gestartet sind, wer ist eigentlich Petra?
00:01:55: Das geht an dich, Petra!
00:01:56: Ups!
00:01:57: Wer bin
00:01:57: ich?!
00:01:58: Ja, ich versuch's.
00:01:59: Wir wollen heute auch kurz und knapp sein für längere Einblicke gern die ganze Folge hören.
00:02:05: Wer ist Petra?
00:02:05: Petra ist seit fünfzig Jahren in Springe verwurzelt, ist hier selbst zur Schule gegangen, ist heute verheiratet und Mutter von drei Kindern, die auch durch die Schullandschaft toben und auf zwei verschiedenen weiterführenden Schulen.
00:02:19: im Moment sind gut verteilt auf Klassen elf, zwölf ... Nee, zehn, elf und zwölfe.
00:02:25: Petra ist sonst noch nach der Schule Betriebswirtin geworden.
00:02:29: In der Sparkasse bin ich seit vierunddreißig Jahren beschäftigt, bin da immer in großen und kleinen Teams gewesen habe mir nach einigen Jahren in der Sparkasse gedacht das wäre auch nochmal gut ein bisschen mehr zu lernen.
00:02:42: Ich lerne total gerne dazu Und habe vor drei Jahren nochmal ein kleines Studium oben draufgesetzt Bin Innovationsmanagerin geworden.
00:02:50: Ich bin auch seit zehn Jahren Vereinsvorsitzende in Völksen und auch ganz aktiv an der Entwicklung des Dorflebens beteiligt.
00:03:00: Und ja, jetzt muss ich mal kurz einen Blick auf meine Notizen werfen ob da alles in der ein Minute drin ist.
00:03:09: Auf jeden Fall habe ich aus all diesen Perspektiven immer den Hut auf die verschiedenen Dinge zusammenzubringen und gemeinsam zu denken und als mehr als einer Perspektive auf Themen zu gucken.
00:03:21: Und ja, das ist Petra und deshalb will Petra Bürgermeisterin werden.
00:03:26: Eine gute Freundin von mir hat gesagt, ich soll auf jeden Fall sagen, dass ich hier auf diesen Job als Bürgermmeisterin auch so richtig, richtig Bock hab!
00:03:35: In Folge zwei ging es um Elternsein und um das lange Warten auf Elterngeld.
00:03:40: Was zeigt dieses Beispiel für Bürgernäher?
00:03:44: Ja wir haben darüber gesprochen, dass Felix ziemlich lange auf sein Elterengeld gewartet hat.
00:03:51: Das ist natürlich ein Kontakt mit einer Verwaltung, den man sich anders wünscht.
00:03:55: Und da prallen einfach aus meiner Sicht so zwei Welten aufeinander nämlich die junge Familie sagt alles klar wir kümmern uns jetzt erst mal um unseren kleinen Sohnemann verbringen mit dem viel Zeit und hoffentlich auch eine sorgenfreie Zeit.
00:04:08: und da ist es warten auf Geld.
00:04:10: das kenn ich ja aus der Sparkasse ganz gut.
00:04:11: Wir haben wegen dieser langen Elterngeld-Wartezeit nicht nur in Springe sondern auch in anderen Kommunen frisch gebackenen Eltern auch immer gerne ganz unkompliziert Kredite angeboten ist.
00:04:22: Für die Sparkasse ein gutes Geschäft, aber für die Verwaltung sollte das kein Geschäftsmodell sein.
00:04:26: und das heißt es lohnt sich auf jeden Fall da sich einfach mal in die Perspektive derjenigen zu versetzen als Verwaltungen, die einfach auf dieses Geld angewiesen sind.
00:04:37: Und da will ich gar keine Vorwürfe machen an irgendeine Person, die in der Verwältung – das hat sich später herausgestellt – auch einfach mehrere kranke Menschen vertritt bestimmt getan hat und tut, was sie kann.
00:04:50: Es braucht aber da Führung in einer Stadtverwaltung die sich genau anguckt welche Prozesse landen im Moment beim Bürger nicht in der Qualität oder dem Tempo die eigentlich selbstverständlich sein sollten.
00:05:02: Und ich finde das ist der richtige Blick am Ende genau hin zu gucken bei all dem was eine Verwaltung leistet.
00:05:08: es ist ne ganze Menge wo Harpat
00:05:09: ist
00:05:10: gerade und wo muss man Einfach noch mal ein paar Kapazitäten zusammenziehen, damit wir die Probleme möglichst schnell so lösen dass für die Bürger die Verwaltung Unterstützung darstellt.
00:05:21: Petra mir haben ja viele verschiedene Folgen aufgenommen und unter anderem auch das Thema Ehrenamt wo ich den Eindruck habe und es aber auch teilweise weiß dass das total dein Steckenpferd ist.
00:05:35: und ich stelle mir die Frage hat denn das ehrenamt Nachwuchsprobleme und verschwindet so langsam oder engagieren sich die Menschen einfach anders?
00:05:49: Ich hoffe ja ein bisschen, dass das Ehrenamt seine große Zukunft quasi noch vor sich hat.
00:05:54: Wir haben in der Arbeitswelt die Situation, dass die Fachkräfte jetzt in den nächsten Jahren zu Hauf in Rente gehen und sie müssen irgendwo bleiben.
00:06:03: Die sind tatkräftig, die haben Energie stecken noch mitten im Alltag.
00:06:08: Das heißt, da werden viele Menschen auf den Ehrenamtsmarkt putzeln.
00:06:11: so hoffe ich das zumindest weil jeder Mensch will hier auch gebraucht werden und braucht irgendwo eine Aufgabe um sich herum.
00:06:17: aber du hast vollkommen recht.
00:06:18: was dich total verändert ist einfach die Art und Weise vom Engagement.
00:06:21: Das merken wir dass es gar nicht so schwierig ist im Ehrenamt mal jemanden zu bekommen der sagt alles klar für dieses Projekt für diese eingeschränkte Zeit da bin ich an eurer Seite Aber dass diese klassischen Vorstand Jobs wo man auch einfach so was Formales übernimmt.
00:06:37: Darum reisen sich die Leute nicht mehr so richtig und ich glaube, da wird sich Ehrenamt ein bisschen verändern müssen und die Stadt ist aus meiner Sicht da.
00:06:45: die Kapazität, die da auch vermitteln kann und best practices zusammensuchen kann dafür sorgen kann das Vereine sich gut vernetzen Erfahrungen dazu austauschen und auch in Form von der Ehrenamtsbörse diese ganzen frei werdenden Fachkräfte auf dem ehrenamten Markt wirklich an die richtigen Stellen vermittelt.
00:07:04: Und was auch sicherlich eine gute Hilfe ist, wenn die Stadtverwaltung auch einfach Ehrenamtliche immer da abholt.
00:07:10: Wenn sie anrufen zu sagen alles klar wo, wo brennt der Baum?
00:07:16: Wo drückt der Schuh und da tatsächlich praktische Abhilfe schaffen und nicht einfach den nächsten Vordruck rüber schieben oder man wartet lange auf Anfragen, die man stellt.
00:07:24: das sollte nicht der Fall sein.
00:07:25: ich glaube Da kann Kommune ganz gut unterstützen aber Vereine müssen sich auch definitiv anpassen weil die Art und Weise des Engagements tatsächlich ändert?
00:07:37: Ja, eine Bürgermeisterin kann ja nicht einfach allein bestimmen.
00:07:42: Was kann sie denn überhaupt bewirken?
00:07:46: Ja das stimmt.
00:07:47: also.
00:07:47: manch einer denkt ja die Bürgemeisterin ist wie König früher oder Königen.
00:07:52: Das ist es aber explizit nicht!
00:07:54: Eine Bürgmeisterin hat tatsächlich drei verschiedene Aufgaben Die ihre Arbeit beschreiben und eins davon die Leitung der Verwaltung, der dreihundertvierzig Menschen wie in einer Stadtsprenger arbeiten.
00:08:08: Aber es ist eben nur ein Drittel der Aufgabe.
00:08:11: Die anderen zwei Drittel sind tatsächlich Mitglied im Stadtrat zu sein und damit eine ganz wichtige Schnittstelle so sehe ich das zwischen der Stadtverwaltung und dem Stadtrat den gewählten politischen Vertretern.
00:08:25: Die wählt ihr jetzt alle gleichzeitig im September mit der Bürgermeisterin da die Schnittstellen so gut zu sein dass sie gut zusammenarbeiten können mal besser, mal schlechter.
00:08:37: Und das dritte Drittel ist tatsächlich der gute Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern oder die Rippresentanz bei den Bürgeren.
00:08:45: Am Ende kann die Stadtverwaltung wirklich nur das umsetzen was der Stadtrat auch beschließt.
00:08:49: Das heißt die Verwaltung bereitet diese Entscheidung zwar vor, kann aber ganz alleine – das Taggeschäft natürlich regeln!
00:08:55: Das ist vollkommen klar.
00:08:56: bei Entwicklungen für Springe müssen immer durch die Gremien entschieden werden, auch zum Teil in den Ortsräten für die einzelnen Ortsteile und dann spätestens im Stadtrat.
00:09:05: Also Bürgermeister sind wesentlich darauf angewiesen, dass die Schnittstellen möglichst treibungslos laufen und das alle einen guten Blick auf das haben was dort entschieden werden soll und was das kostet wie lange es dauert usw.
00:09:20: damit einfach solide Entscheidungen getroffen werden können, die dann in der Verwaltung umgesetzt werden.
00:09:26: stoppt der Bürgermeisterin darauf zu achten, dass die getroffenen Entscheidungen auch tatsächlich umgesetzt werden.
00:09:33: Ja, Petra!
00:09:34: Ist denn der Satz dafür ist kein Geld angesichts des angespannten Haushalts eine ausreichende Antwort?
00:09:41: Wie siehst du das?
00:09:43: Nun ja wir stellen fest, wir müssen eigentlich ne große neue Schule bauen, die kostet mehr als wir im Portemonnaie haben.
00:09:50: Das was auch ne KI kann es zu sagen Wir können uns das nicht leisten.
00:09:54: Aber deshalb wählen wir ja keine IZUR-Bürgermeisterin, sondern vielleicht jemanden der Finanzverständnis hat.
00:10:01: Und als Betriebswirtin weiß ich natürlich wie jeder andere auch da muss man auch nicht betriebswirten für sein dass man jeden Euro nur ein einziges Mal ausgeben kann und deshalb müssen wir ziemlich genau hingucken.
00:10:13: Man hat wenig Geld in der Tasche.
00:10:15: das ist In Sprünge so wie in vielen anderen Kommunen.
00:10:19: Das heißt man kann sich um zwei Dinge kümmern und man muss sich auch im Zwei Seiten dieser Bilanz am Ende kümmern nämlich Wie viel Geld kommt rein in die Stadtkasse ins Springe und wieviel geht raus?
00:10:28: Und an beiden Seiten müssen wir gut arbeiten.
00:10:31: Wir müssen uns darum kümmern, dass unsere Gewerbebetriebe in Stringe gut laufen, das wir welche dazu gewinnen, dass sie ihr sie erfolgreicher machen.
00:10:37: Denn Gewerbesteuer fließt ganz direkt in unsere Stadtkassel und sorgt dafür, dass es uns finanziell besser geht.
00:10:44: bei Grundsteuern ist das auch so.
00:10:45: Die haben wir aber gerade erhöht.
00:10:47: da würde ich jetzt im Moment gerade keine weitere Schraube ansetzen Und wir müssen uns natürlich Ausgaben ganz explizit angucken.
00:10:53: Nicht nur die ganz großen, sondern auch die ganz kleinen Kleinviehmacht auch misst.
00:10:57: Da gehört ein genauer Blick hin und auch der Blick bei weiteren Investitionen, die wir tätigen werden müssen.
00:11:03: Da gibt es gar keine Diskussion zu gucken welche nachziehenden Folgen oder welche Folgekosten entstehen mit dieser Investition?
00:11:13: Welche Folgekosten entstehen wenn wir diese Investition nicht jetzt machen, sondern später?
00:11:17: Dann müssen wir einfach ganz, ganz gut draufgucken.
00:11:19: Denn eine gute Infrastruktur für unsere Bürgerinnen und Bürger wollen wir ja trotzdem sicherstellen aber da sparen wo es möglich ist.
00:11:26: Aber Null oder Eins wäre mir zu einfach.
00:11:30: Wir hatten auch das Thema Zusammenhalt in deinen Gesprächen Und ich frage mich beziehungsweise Ich frage dich Kann eigentlich eine Stadt wie unsere Stadtspringe Zusammenhalt unter den Bürgerinnen- und Bürgern herstellen?
00:11:47: Das hoffe ich zumindest.
00:11:49: Das ist der Grund, weshalb ich antrete.
00:11:51: Ich erlebe seit vielen Jahren im Ortsrat und auf dem Dorf jeweils im Kleinen das Zusammenhalt in vielen Dörfern schon wirklich richtig gut funktioniert.
00:12:03: Da gibt es Orte die haben gar keine Parteien mehr im Ortesrat.
00:12:07: Es gibt welche, die haben noch Parteien aber arbeiten einfach als Ganzes Als Ortsrad für den Ort und machen da keine Unterschiede.
00:12:15: Und ich wünsche mir tatsächlich sehr, dass wir das so auf den nächsten Level heben können aus dem Ortsrat in den Stadtrat und auch die Stadtgemeinschaft.
00:12:24: Denn wir haben echt eine vielfältige Ortslandschaft.
00:12:27: Die Orte haben unterschiedliche Dinge.
00:12:29: ab und zu mal bei Veranstaltungen in kleineren Orten vorbeizugucken ist ein echtes Highlight kann ich jedem empfehlen.
00:12:36: Ich setze total drauf!
00:12:38: diesen Austausch und dieses Miteinander.
00:12:41: Und das Thema Zusammenhalt, ich habe ja eine Befragung gemacht im Rahmen meiner ersten Hauswurfsendung und Zusammenhalt ist ganz, ganz gehört zu den Top drei Themen, also ganz weit vorne als ein Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürgern.
00:12:56: Was kann das wohl sein?
00:12:57: Das heißt einfach nicht alleine zu sein und eine Möglichkeit zu haben Anschluss zu finden.
00:13:03: Das erlebe ich auch in Gesprächen, dass das ein dringender Wunsch ist.
00:13:06: Ich würde nicht antreten, wenn ich nicht glauben würde, dass wir das für Sprünge organisieren können.
00:13:11: Denn das ist das was ich mir wünsche.
00:13:16: Warum ist Mobilität für dich kein reines Verkehrs sondern eher ein Teilhabe-Thema?
00:13:24: Ja die Frage ist ja warum bin ich mobil oder will ich mobil sein als Bewohnerin in Springe oder in einem der Ortsteile.
00:13:34: Es ist ja kein Selbstzweck.
00:13:35: Die Leute wollen hier irgendwo hin, die wollen zur Arbeit oder zur Schule.
00:13:38: Sie wollen zu ihren Hobbys und Vereinen zum Sport, sie wollen ins Restaurant oder sonst wo hin?
00:13:46: Und ich finde es darf keiner darauf angewiesen sein um all dieses zu erledigen ein Auto zu haben.
00:13:53: man sollte zumindest genauso teilhaben können an allen diesen.
00:13:56: wenn man kein Auto hat und im Sommer ist das ganz schön dann geht's gut auch mit dem Fahrrad an vielen Stellen.
00:14:02: Aber sobald der Regen startet, brauchen wir tatsächlich einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr.
00:14:07: Wir brauchen aber auch Wege die gut befrahbar sind für Leute, die nicht mehr so mobil sind, auch zu Fuß nicht mehr mobil sind mit einem Rollator oder ich weiß gar nicht wie die heißen diese kleinen e-Scooter wo man drauf sitzen kann also diese kleinen elektrischen Mobile.
00:14:27: Das braucht man und dafür muss die Infrastruktur einfach da sein, damit man von A nach B kommt.
00:14:31: Und meine These ist ... Die Theorie unserer Mobilität.
00:14:36: auch öffentlicher Nahverkehr ist eigentlich ganz cool!
00:14:38: Der Sprint-Ti sollte fahren wenn der fährt... Ist das der Hammer?
00:14:43: Ich erlebe aber im Moment in Gesprächen dass das nicht überall gelingt und da gibt es sicherlich eine Notwendigkeit gut hin zu gucken.
00:14:49: Das ist zwar nicht die Aufgabe der Stadt Springe sondern eine Aufgabe der Region Hannover.
00:14:56: Eine Aufgabe in Springe ist allerdings, all diese Verkehrswege gut miteinander zusammenzudenken.
00:15:01: Und wenn ich mir so die Innenstadt in Springer angucke da fahren Autos, da fahren Radfahrer, da gehen Fußgänger, da treffen sich alle Verkehrsmittel und ich glaube, da können wir noch eine Ecke besser werden darin wie wir das gemeinschaftlich so nutzen dass sich alle wohl dabei fühlen und dann können alle dahin wo sie hin müssen wenn Sie es brauchen.
00:15:20: Was bedeutet gute Führung bei rund dreihundertvierzig Mitarbeitenden der Stadtverwaltung in Sprengerfeld?
00:15:27: nicht, Petra?
00:15:29: Ja ich bin mich so eine Freundin davon mit dem anzufangen was es nicht ist.
00:15:33: Es ist auf jeden Fall nicht jeden Morgen bei drehundert vierzig Mitarbeiter zu fragen was habt ihr heute zu tun und abends zu fragen habt ihr das gemacht uns sie direkt zu führen?
00:15:42: sondern als Bürgermeisterin stelle ich mir vor dass man gemeinsames Zielbild für eine Verwaltung entwickelt.
00:15:47: wie wollen wir gegen den Bürger gegenüber wahrgenommen werden.
00:15:52: Was sind unsere Ziele in dem täglichen Tun, was sich an die Öffentlichkeit richtet?
00:15:56: Wir sind ein öffentlicher Dienst, das ist Dienst an der Öffentlichheit.
00:16:00: Wie stellen wir uns intern auf?
00:16:02: und dann geht es darum mit den Fachbereichsleitern gemeinsam regelmäßig zu gucken, was steht dieser Ziel, diesen Ziel im Moment gerade im Weg?
00:16:10: Wo läuft's ganz freiwungslos?
00:16:13: Wo wird das Elterngeld drei Tage nach Antragstellung ausgezahlt Und wenn es eine andere Eka-Hap hat zu gucken, was müssen wir daran ändern?
00:16:20: Damit das, was beim Bürger ankommt wieder das ist.
00:16:24: Was der Bürger auch gerne von uns erwarten darf.
00:16:26: Da darf immer mal etwas holpern oder stolpern – das kommt vor überall!
00:16:31: Aber meinen Job verstehe ich darin dafür zu sorgen dass da von diesen Holperern möglichst wenig da sind und aus meiner Überzeugung gelingt das besonders gut wenn die Mitarbeitenden in der Stadt Verwaltung eine Chance haben, so zu arbeiten wie es ihnen gut tut und sie auch in ihren Stärken arbeiten können.
00:16:49: In den Themen arbeiten können und auf die Art und Weise arbeiten können bis sich für Sie ganz normal und gut anfühlt.
00:16:56: Und für mich ist das was Führung ausmacht um die Verwaltungen gut aufzustellen und die Schnittstellen zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger jeweils so darzustellen dass Gut mit uns kommunizieren kann, weil sie wissen worum es geht.
00:17:12: Es muss transparent offen und klar sein.
00:17:17: Was wünschst du Kindern- und Jugendlichenentspringer?
00:17:21: Alles Glück dieser Erde!
00:17:23: Wünsche ich übrigens allen Kindern die auch außerhalb von Springer wohnen.
00:17:27: Aber was ich finde ist ein alter Spruch.
00:17:30: aber Kinder brauchen Wurzeln und Flügel.
00:17:32: Kinder sollen in stringenden Ort erleben wo sie seien können wie sie sind, wo sie ihre Stärken entdecken Wo sie Freundschaften bilden und miteinander für Abenteuer erleben, in denen sie ganz viel lernen fürs Leben.
00:17:45: Auch außerhalb der Schule.
00:17:48: Also wirklich dieses Ankommen und sich hier sicher fühlen.
00:17:52: Und wenn Sie sich irgendwo nicht sicher fühlten wissen das es Menschen gibt die dafür sorgen dass diese Sicherheit wieder hergestellt wird.
00:18:00: Dann wünsche ich Ihnen ganz viel Experimentiergeist nämlich zu den Wurzeln gehören auch immer noch die Flügel Dass sie sich trauen mutig zu sein neue Wege zu gehen und Dinge auszuprobieren so wie es zu ihnen passt und was ich allen Menschen tatsächlich in Springe wünsche.
00:18:15: Und ich habe mal ein Spruch, ich glaube er kommt irgendwo aus dem neuseeländischen Raum jeder Mensch kann etwas besser als zehntausend andere.
00:18:23: Zumindest unseren Kindern- und jugendlichen Entsprünge wünsche Ich dass sie in ihrer Jugend lernen Was können Sie persönlich besser als Zehntausend andere?
00:18:32: Und was wiederum Könn ihre Freunde besser als zehn tausend Andere Projekten?
00:18:39: arbeite ich am besten mit wem zusammen, denn ich glaube es ist gut dass wir unterschiedlich sind und unterschiedliche Stärken haben.
00:18:45: So werden wir ganz schön viel bewegen können auf der Welt und das wünsche ich den Kindern und dazu gehören ja auch Eltern.
00:18:52: Es braucht dafür eine verlässliche Betreuungs- und Bildungs-und Infrastruktur drumrum aber auch attraktive Angebote für Kinder und Jugendliche außerhalb der Schule damit sich die Menschen aus unterschiedlichen Schulen bei Projekte, Ideen oder Aktivitäten gut begegnen können.
00:19:09: Ja, Petra du hattest oder du könntest jetzt im Grunde ja einen langen Katalog an Versprechen vorlegen und Wahlversprechend vorlegen hast dich aber aktiv dagegen entschieden.
00:19:21: Warum?
00:19:23: Ja also ich verspreche Springe dass sich dafür sorge das es so werden kann wie sein kann Und dass all die Herausforderungen dies braucht um gutes Leben in Springe zu führen bei mir immer einen wichtigen Platz in meiner Arbeit als Bürgermeisterin einnehmen.
00:19:41: Ich habe ja gesagt, ich hab eine Befragung gemacht und auch eigene Themen Schwerpunkte gebildet.
00:19:48: um die kümmere ich mich natürlich aber das kann keine abschließende Liste sein denn wenn wir sagen eins der wichtigsten Themen ist Wohnen Wir brauchen Wohnraum für Familien da haben wir in ganz vielen Neubaugebieten immer wieder ganz viel.
00:20:05: Aber wir brauchen auf Wohnraum für junge Menschen, die dann irgendwann ausziehen und einen Ausbildungsplatz haben.
00:20:12: Wir brauchen Wohnraum für ältere Leute!
00:20:15: Und wenn ich mich jetzt genötig sehe, ein Wahlversprechen abzugeben, dann habe ich das Gefühl, es sagt jemand legt dich fest, für wen willst du guten Wohnraum schaffen?
00:20:24: Ich möchte einfach gerne für alle adäquaten Wohnraums schaffen.
00:20:28: Das kann ich ja ganz schlecht auf der Versprechungskarte schreiben.
00:20:30: Es fühlt sich für mich total unehrlich an mit diesen Versprechen los zu gehen auch weil ich die ja als Bürgermeisterin nicht alleine umsetzen kann, sondern auf die vielen guten Ideen auch im Stadtrat angewiesen bin.
00:20:41: Die mit mir gemeinsam diese Entscheidung treffen.
00:20:44: womit beginnen wir mit Wohnraum und bei diesem Beispiel zu bleiben für welche Zielgruppe müssen wir jetzt als erstes dran gehen?
00:20:51: Da habe ich Gedanken und Ideen aber andere eben auch.
00:20:55: bezahlbarer Mietwohnraum steht ganz oben.
00:20:57: Aber für welche Zielgruppe?
00:20:59: das handeln wir miteinander aus Und da finden wir gemeinsame Lösung.
00:21:02: Das ist einfach dichter an dem wie ich Politik in Springe machen möchte.
00:21:06: nicht mit meinem eigenen Versprechen zu sagen, das setze ich um.
00:21:11: Das ist unehrlich.
00:21:11: dafür brauche ich später eine Mehrheit und deshalb keine lange Versprechungsliste.
00:21:20: Was ist wichtiger?
00:21:21: Die tatsächliche Sicherheit oder das Sicherheitsgefühl der Menschen?
00:21:29: Entweder oder Fragen sind gar nicht so meine Kernkompetenz.
00:21:33: aber am wichtigsten wäre mir dass die Menschen sich in Springe sicher fühlen sich sicher durch den Springer Straßenverkehr und so weiter bewegen, zu allen Veranstaltungen und Events gehen können ohne dass sie sich unsicher fühlen.
00:21:49: Und dafür kann es einen Blick in eine Statistik brauchen.
00:21:53: wie viele Übergriffe passieren eigentlich in Stringe?
00:21:56: Das ist gar nicht ganz wahnsinnig viel.
00:21:59: das heißt theoretisch müsste der Sicherheitsgefühl der Leute in Springe auch richtig gut sein.
00:22:03: und trotzdem da wo das Gefühl nicht das ist der Sicherheit und des gut aufgehoben Seins Und des Zutraums, da müssen wir trotzdem dran gehen.
00:22:15: Auch wenn unsere Statistik vielleicht was anderes hergibt?
00:22:21: Ja Wir haben jetzt tatsächlich schon die elf Wolken, die wir bisher aufgenommen haben zusammengefasst.
00:22:30: Das war ein bisschen wie eine Zeitreise in der Vergangenheit fand ich.
00:22:34: Es war schön das alles nochmal zu hören und so kapriotieren.
00:22:41: Wenn du jetzt Das war ja eine ganz viele verschiedene Thema, weil es gibt einen roten Faden der sich durch alle Gespräche zieht.
00:22:49: Wie würdest du den zusammenfassen?
00:22:53: Ja und wir werden jetzt vielleicht auch.
00:22:55: vielen Dank Felix.
00:22:56: ich fand's auch ganz spannend nochmal so durchzugehen und ich stelle schon fest was wir im Februar aufgenommen haben.
00:23:02: das wirkt ganz schön weit weg Und hat doch noch mal ne andere Klarheit auch eben Rahmen der vielen Gespräche die ich seitdem geführt habe bekommen und Ich würde sagen der rote Faden ist.
00:23:15: Mir ist es total wichtig, dass wir bei dem was wir für Springe bewegen immer auf die Menschen hier in Springe gucken und natürlich auch auf die Unternehmen in Springen.
00:23:24: Was für Rahmenbedingungen gibt es, sie ihnen im Weg stehen so zu leben wie Sie's wollen?
00:23:29: Und das finde ich nicht heraus indem ich eine Lexikon befrage, die KI-Befrage sondern da muss ich mit Menschen sprechen und das zieht sich tatsächlich bei mir durch.
00:23:39: seit März spreche ich mit so vielen Menschen erfahre so viele Dinge über Dinge, die gut laufen in Springe und über die Dinge wo jemand sagt ach Mensch das wäre total toll wenn wir dies oder jenes nochmal anders lösen können.
00:23:53: Und da im richtigen Moment richtig hin zu hören.
00:23:57: Das halte ich nicht nur jetzt für wichtig für die Zeit des Wahlkampfs.
00:24:00: Da gehört es dazu um mein eigenes Büchlein gut zu füllen mit Themen die Ich umsetzen möchte Wenn ihr mich zur Bürgermeisterin wählt worüber ich mich total freuen würde.
00:24:10: Sondern das gehört natürlich auch später dazu wenn man Bürgemeisterin ist immer diesen Nabel am Puls der Zeit zu haben, denn die Verwaltung sind diejenigen, die jeden Tag zur Arbeit erscheinen.
00:24:21: Denn für sie ist das Arbeit- und Pflichtaufgabe.
00:24:25: aber alle anderen beteiligten die Bürgerinnen und Bürger und auch unsere Gremien, die Räte und die ganzen Ausschüsse.
00:24:32: Die machen das alle ehrenamtlich mit denen gut im Ausdruck zu sein und deren Kompetenzen ernst zu nehmen und mitzunehmen.
00:24:38: Das ist etwas, was mir besonders am Herzen liegt, wovon ich überzeugt bin.
00:24:43: Dass daraus eine gute Gemeinschaft und ein guter Zusammenhalt und einfach viel bessere Lösungen für Springer entstehen können, weil wir auf die Expertisen der Leute wirklich zugreifen.
00:24:53: Und deshalb würde ich sagen das wäre mein roter Faden.
00:24:57: Sehr schön!
00:24:58: Für alle, die sich jetzt fragen, worüber reden sie überhaupt?
00:25:02: Alle Folgen, die wir bisher aufgenommen haben gibt es unten in den Show-Notes auch noch mal als Verlinkung.
00:25:08: Da kommt man da ganz schnell hin und das lohnt sich auf jeden Fall auch die vergangenen Folgen sich einmal anzuhören.
00:25:18: Vielen
00:25:19: Dank Felix
00:25:19: fürs durchmoderieren!
00:25:21: Und vielen dank an die anderen drei, die heute auch mit dabei waren.
00:25:25: Vielen dank an Cedric der inzwischen gar nicht mehr teil der Springer Stadtgemeinschaft ist, sondern umgezogen ist in den letzten Wochen aber durch Digitales zusammenschalten.
00:25:35: War das trotzdem möglich?
00:25:36: Und vielen Dank natürlich an Matilda die immer die erste charmante Stimme ist, die ihr im Ohr habt wenn ihr unseren Podcast einschaltet und an Franzi die ja so viel lernt und so viel managed im Hintergrund dazu.
00:25:49: Das ist wirklich ein ganz schön tolles Team was wir hier zusammen getrommelt haben.
00:25:53: Hört auf jeden Fall mal rein in unseren Podcasts.
00:25:55: Und wenn ihr Ideen habt, was wir so in den nächsten Wochen euch noch auf die Ohren zaubern sollten weil es euch brennt interessiert lasst uns gerne wissen!
00:26:05: Genau, vielen Dank dass wir uns getroffen haben und einen schönen Abend.
00:26:13: Falls ihr keine Neuigkeiten mehr über Petras Kandidatur verpassen wollt abonniert diesen Kanal Wenn euch die Folge gefallen hat teilt sie gerne mit all euren Bekannten Für Fragen oder Anregungen, schreibt uns einen Kommentar oder eine E-Mail an kaffee.petra-kek.de.
00:26:31: Das war ein Podcast von und mit Petra Kek, eurer Bürgermeisterkandidatin.
00:26:37: Host
00:26:38: Felix Berndt Produktion Cedric Muschkit und Franziska Kevel.
00:26:44: Wir verabschieden uns bis zum nächsten Mal auf einen neuen Kaffee.
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