Folge 12: Nachhaltigkeit in Springe – weniger große Worte, mehr sichtbare Veränderungen
Shownotes
Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in Springe Informationen der Stadt zum Vorreiterkonzept Klimaschutz
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00:00:01: Offen,
00:00:02: ehrlich und ein bisschen keck.
00:00:04: Auf einen Kaffee mit Petra.
00:00:05: –
00:00:06: der Podcast
00:00:06: über die Themen unserer Stadt!
00:00:09: Nachhaltigkeit klingt schnell nach Verzicht, Vorschriften und großen Klimazielen.
00:00:15: Petra schaut in dieser Folge darauf was das Thema ganz konkret mitspringen zu tun hat.
00:00:20: Mit städtischen Gebäuden und Lehrständen, mit Verkehr, Starkregen und Hitze aber auch mit Reparieren, Teilen und unserem täglichen Umgang
00:00:29: mit Ressourcen.
00:00:31: Im Gespräch mit Felix geht es darum, warum Klimaschutzsozialtragfähig finanziell realistisch und in vielen konkreten Schritten umsetzbar sein muss.
00:00:41: Denn Nachhaltigkeit bedeutet für Petra heute somit unseren Ressourcen umzugehen, dass wir uns die Zukunft von morgen nicht verbauen.
00:00:49: Viel Freude mit Folge zwölf von Auf einen Kaffee mit Petra!
00:00:58: Irgendwie gefühlt haben wir uns wirklich lange nicht gesehen, also ich glaube es ist die längste Podcast-Aufnahmepause bisher.
00:01:05: Das stimmt ne?
00:01:06: Aber es ist
00:01:07: Urlaubszeit!
00:01:08: Es war schönes Wetter.
00:01:08: heute treffen wir uns zum Glück bei kühleren Temperaturen.
00:01:11: das ist sehr angenehm bevor's wieder warm wird jetzt die Tage.
00:01:15: Genau.
00:01:15: Das haben wir genau richtig getimet würde ich sagen.
00:01:18: Genau wie das Thema weil jetzt die nächsten Tage wird es wieder warm und heute soll es gehen um Klima und Nachhaltigkeit.
00:01:28: Das ist ja erstmal ein Riesenthema, was nach CO² und Klimazahlen und Windrädern und Heizung klingt usw.
00:01:37: Viele denken möglicherweise dann auch schnell an Verzicht.
00:01:42: Wie denkst du über dieses Thema?
00:01:46: Ja also so kenne ich das auch wenn man CO² Einsparungen hört, dann denkt man gleich um Gotteswillen.
00:01:52: Einsparen heißt immer es kostet mich etwas.
00:01:56: Und trotzdem müssen wir gucken, wie kriegen wir unsere Klimasituationen in den Alltag eingebaut?
00:02:01: Denn Nachhaltigkeit findet eben nicht nur in großen Papieren und auf großen Kongressen statt.
00:02:06: Sondern bildet sich auch tatsächlich hier bis zu uns in unseren Alltag ganz gut ab.
00:02:11: Also es hat ja mit ganz schön vielen Dingen zu tun nämlich auch Wie bauen wir und da finden wir das vielleicht gar nicht so schlecht dass wir auch mit gesünderen Materialien bauen, als wir das vielleicht früher gemacht haben.
00:02:21: Wie bewegen wir uns im Straßenverkehr?
00:02:26: Wie werden unsere Flächen genutzt?
00:02:27: Was werfen wir so weg im Alltag?
00:02:30: und was du gesagt hast – das Thema Hitze hat ja noch ein Gegenstieler, das Thema Starkregen.
00:02:35: Das merken wir selber dass sich das ganz schön auswirkt.
00:02:37: und da ist danach die Frage Verzicht und was kostet es eigentlich trotzdem etwas, was man uns gut angucken müssen weil wir ja merken wie sich die Zeiten verändern.
00:02:47: Da müssen wir irgendwie gut anfangen.
00:02:50: Ja, dann einmal ganz grundsätzlich was bedeutet denn Nachhaltigkeit für dich?
00:02:57: Jetzt habe ich eben gerade Beispiele genannt die so wirklich mit dem Thema Umweltschutz zu tun haben.
00:03:01: aber am Ende heißt Nachhaltigkeit für mich gut mit Ressourcen umgehen sodass wir uns heute nicht die Zukunft von morgen verbauen.
00:03:08: das geht zum einen fürs Thema Klima, aber das gilt natürlich auch für das Thema Geld.
00:03:13: Auch mit dieser Ressource müssen wir vernünftig umgehen und mit den Rohstoffen aus unserer Natur sowieso.
00:03:19: Und es geht natürlich auch ums Thema soziale Nachhaltigkeit.
00:03:22: Das heißt, dass beste nachhaltige Konzept bringt im Zweifelsfallnacher nichts wenn sich nur die ganz reichen leisten können oder ist andere eben überhaupt nicht erreicht weil man sie nicht nutzen kann.
00:03:32: also Nachhaltigkeiten muss auch für alle gut lebbar und umsetzbar sein.
00:03:38: Heißt das am Ende, dass wir einfach mehr CO₂ sparen müssen?
00:03:44: Ja, wir müssen schon mehr CO² sparen.
00:03:46: Genau so wird ja eine Klimawilanz gemessen und an Ende ist es trotzdem auch ein bisschen mehr als nur darauf zu gucken wie können wir CO₁ einsparen?
00:03:54: Wir müssen energieeffiziente Gebäude haben, vollkommen klar.
00:03:57: Andererseits wenn dafür für das neue Gebäud Super-Energie effizient eine Fläche versiegelt ist die im Moment noch ne schöne bunte Wiese ist und an einer anderen Ecke steht ein Gebäudenlehrer was man für den gleichen Zweck auch nutzen könnte dann muss man natürlich genau hingucken.
00:04:13: Und dass es beim Verkehr genauso.
00:04:15: Also super Wenn man einen öffentlichen Nahverkehr hat.
00:04:18: wenn der aber immer zu Zeiten fährt wo den keiner gebrauchen kann Dann hilft es in der Nachhaltigkeit auch nicht.
00:04:23: Das heißt man muss wirklich genau hingucken, weil wann der Bus fährt das macht keine unterschiedliche CO-Emissionen.
00:04:30: also Zusammenhänge gut angucken und genau hinschauen dass es uns nicht nur einstrengt sondern auch nutzt.
00:04:37: Ja Springe hat ja so genanntes Vorreiterkonzept für den Klimaschutz.
00:04:42: was steckt dahinter?
00:04:44: Ja, das ist ein toller Name.
00:04:46: Ich habe es gehört als ich in eine Ausschusssitzung im Juni gegangen bin, Frühreiterkonzept und hab gedacht Wahnsinn!
00:04:52: Was mag das wohl sein?
00:04:54: Und vielleicht erklärt sich der Name gleich auch.
00:04:56: aber das ist tatsächlich ein offizielles Klimaschutz Konzept der Stadt Springe was wir den Auftrag gegeben haben dass vor den Sommerferien politisch beraten worden und meinem Wissen nach auch tatsächlich beschlossen wurden und zwar einen ziemlich ambitionierten Ziel nämlich ne Klimaneutralität zu erreichen bis zwei tausendfünfunddreißig.
00:05:16: Meine erste Amtszeit würde ein Jahr vorher enden, das ist also relativ kurzfristig.
00:05:22: der Erbund hat sich das Ziel bis zwei Tausend Fünfundvierzig gesetzt.
00:05:26: Also da hat Stringel gemeinsam mit der Region Hannover wirklich sich ein ganz ambitioniertes Ziel gesetzt, dass tatsächlich eine bilanzielle Treibhausgrad Gas Neutralität auch zu erzielen.
00:05:38: Ja was bedeutet denn bilanenziell bei diesem Thema dann?
00:05:42: Ja, das ist so ein bisschen wie beim Haushaltsthema und den Finanzen.
00:05:45: Also links-und rechts die Beträge sollten optimalerweise null ergeben und in der Zukunft dann auch eher negativ sein.
00:05:53: Das heißt wir sollten unsere CO² Emissionen so weich wie möglich reduzieren um manche Dinge kann man vielleicht am Ende nicht mehr reduzieren aber dann sollten wir Einrichtungen haben durch Beflanzung und ähnliche Möglichkeiten diese Emission zu kompensieren sodass wir Aufrechnung, was verbrauchen wir oder welche Emissionen an CO² produzieren.
00:06:16: Und wie viel davon können wir durch Gegenmaßnahmen auch wieder binden?
00:06:21: Wenn man das addieren sollte Null dabei rauskommen oder subtrahieren.
00:06:25: Ja
00:06:25: aber heute willst du nicht das ganze Konzept vorlesen.
00:06:29: Das ist wahrscheinlich ja auch sehr umfangreich.
00:06:31: wenn Du Interesse hättest pack ich es aus.
00:06:34: Aber nein denn So ein Konzept ist ja auch kein echtes Werkzeug, wo man sagt alles klar, fangen wir jetzt von vorne an und arbeiten das bis zum Ende durch.
00:06:43: Dann wird es vielleicht Sinn machen es vorzulesen mit den ersten zwei Kapiteln.
00:06:46: aber es ist eher eine Orientierungshilfe und eine Handlungsunterstützung um ins Tun zu kommen.
00:06:52: Und die spannende Frage ist am Ende doch was merken die Menschen davon tatsächlich im Alltag?
00:06:57: Wir bekommen es da auch tatsächlich hin weil's dann wirken muss.
00:07:00: Ja Lässt sich denn für Springer sagen, wo besonders viele Emissionen entstehen?
00:07:07: Ja das ist tatsächlich in diesem Vorreiterkonzept.
00:07:09: Also ihr könnt das alle mal im Ratsinformationssystem nachschauen.
00:07:13: Das ist da tatsächlich für alle öffentlich zugänglich.
00:07:17: Der größte Anteil sind tatsächlich die privaten Haushalte mit thirty-eight Prozent und der nächste große Punkt ist tatsächlich der Verkehr mit thirty drei Prozent.
00:07:27: Ja also bei den privaten Haushalten kann ich mir vorstellen es kann die Stadt möglicherweise gar nicht so viel beeinflussen.
00:07:36: Wo liegt denn ein Hebel, den die Stadt ansetzen kann?
00:07:40: Ja also man kann ja niemandem was vorschreiben.
00:07:42: aber man kann es natürlich attraktiv machen für Eigenheimbesitzer, denn wir merken ja auch in Zeiten wo Öl und fossile Brennstoffe irgendwie gerade Mangelware sind.
00:07:54: Dass der Preis uns dazu treibt zu sagen, ach können wir das vielleicht auch anders lösen?
00:07:58: Und ich denke so wird am Ende ein Schuh draus.
00:08:00: es wird nur gut umsetzbar sein durch private Haushalte wenn das auch attraktiv ist und dafür können wir Beratung sorgen für eine gute Vernetzung und die Leute informieren.
00:08:10: Es gab in der Vergangenheit, das habe ich neulich in dem Gespräch gelernt mit einem Energieberater Energieberater Speeddating entspringen und der hat gesagt, Mensch das wäre eigentlich ganz cool.
00:08:19: Da hatten die wurde unterstützt durch die Kommune und da haben Häuslebesitzer kommen können und innerhalb von zwanzig Minuten so einen ersten Eindruck bekommen was kann ich mit meiner Immobilie tatsächlich machen egal welches Baujahr usw.
00:08:32: ein bisschen Zugang zu bekommen?
00:08:34: Und solche Angebote kann man auf jeden Fall als Kommune machen und es gibt in einzelnen Ortsteilen also mindestens in Volksen auch so ein Energiestammtisch wo man sich gegenseitig Wie habe ich tatsächlich meinen eigenen Energieverbrauch zu Hause reduzieren können?
00:08:50: Ja.
00:08:51: Wo sollte denn die Stadt selbst anfangen?
00:08:55: Na ja, vollkommen klar bei den eigenen Gebäuden ist sicherlich auch einiges zu holen.
00:08:58: Zumindest steht in dem Vorheiterkonzept – ich hab das nicht selbst überprüft aber es ist gut dass das Experten gemacht haben -, dass der Hauptenergie-Lieferant der Kommune selber noch Erdgas ist!
00:09:10: Und das zu reduzieren ist auf jeden Fall ein ganz großer Hebel auch für die kommunalen Gebäude.
00:09:15: Und dazu gehören ja die Schulen, Kindergärten, Feuerwehren und das Verwaltungsgebäude selber.
00:09:20: Wenn wir jetzt überall diese sprechen, stellen wir fest, dass OHG wird neu gebaut werden müssen und es schon beschlossen, dass es gebaut wird da auf eine Klimaneutralität zu achten.
00:09:28: Das ist eine Selbstverständlichkeit.
00:09:31: Auch beim Rathaus ist das natürlich eingeplant, dass da die energetische Bilanz ne andere ist als in dem Altbau wo's einfach durch die Fenster oder zumindest sehen Sie so aus, als ob sie viel Luft durchlassen.
00:09:42: Also müsste man im Grunde alles gleichzeitig sanieren?
00:09:45: Ja das wäre super!
00:09:48: Aber jeder, der gut aufgepasst hat und unsere Finanzfolge gehört hat weiß dass das am Ende einfach nicht finanzierbar ist.
00:09:54: Und auch nicht realistisch weil die Planungskapazitäten ja da noch dazu kommen.
00:09:58: aber wir müssen uns gut ankommen.
00:09:59: Wir brauchen eine klare Reihenfolge.
00:10:00: Die Dinge, die sowieso gerade gebaut werden mit denen fangen wir an und dann müssen wir danach die Prioritäten setzen und immer gut abgleichen mit dem was können wir uns gerade gut leisten?
00:10:10: Was sind vielleicht auch manchmal statt kompletter Sanierung gute Maßnahmen Statt so da hundert Prozentlösung, manchmal auch vielleicht nur fünfzig oder sechzig Prozentlöse zu erst mal zugestalten um die nächsten Jahre gut überbrücken zu können.
00:10:26: Ja erstmal klingt das ja sehr pragmatisch auf jeden Fall.
00:10:32: Das sollte es ja auch sein.
00:10:33: Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit sollte natürlich kein Wettbewerb unter den unter den Einwohnern auslösen, sondern sollte sich für alle ein bisschen gut anfühlen.
00:10:44: Wir merken das selber wenn es uns leicht fällt und wenn wir so ein bisschen das auch für uns selber als einen Gewinn erkennen dann macht's eigentlich Spaß und dann passt es auch in unseren Alltag und dann wirds am Ende auch funktionieren.
00:10:55: mit einer Vorschrift glaube ich kommen wir da nicht so richtig weiter.
00:10:59: Petra was gehört denn für dich so zum nachhaltigen Bauen?
00:11:05: Ja, das fängt ganz vorne an.
00:11:07: Was benutze ich für Baumaterialien?
00:11:09: Wie viele Fläche versiege ich neu wie?
00:11:13: Wie gestalte ich auch die Außenanlagen?
00:11:14: welche Materialien werden genutzt?
00:11:19: hält das Gebäude, kann ich das später umnutzen?
00:11:22: Kann ich da die Struktur ändern?
00:11:24: Kann man noch reparieren oder kann man das irgendwann auch mal zurückbauen?
00:11:27: und was passiert dabei.
00:11:28: Da gibt es diesen Begriff der grauen Energie wenn man Gebäuden wieder abreißt also Zement
00:11:32: usw.,
00:11:33: ist auch etwas was sehr klimaschädlich ist.
00:11:36: Genau!
00:11:37: Also das hat eine ganze Menge Facetten.
00:11:39: tatsächlich.
00:11:40: Das heißt es sollte auch erst einmal geprüft werden Was ist schon da?
00:11:43: Was muss überhaupt neu gebaut werden?
00:11:49: Wir sollten gut uns angucken, was gibt es eigentlich für Leerstände?
00:11:52: Und davon gibt's ziemlich viele.
00:11:53: Ich habe ein Ehepaar getroffen, das da akribisch gezählt hat.
00:11:57: Wir haben – ich weiß nicht, ob wir es anders schon gesagt haben – zum Zeitpunkt des Mikrozensus siebenhundertsechzig leerstehende Gebäude oder Wohneinheiten gehabt und sich mit denen zu beschäftigen und zu sagen, warum sollten wir in denen auch wieder eine Nutzung haben ist schon mal so einen guten Anfang.
00:12:15: Das spart Fläche Das spart Rohstoffe und das spart in Zweifelsfall in der großen Summe auch Energie.
00:12:22: Und es gibt ein Papier von jemandem, den wir mal in einem Vortrag tatsächlich eingeladen hatten bevor wir das ESEC aufgelegt haben.
00:12:31: Julian Pietrin ganz beeindruckend.
00:12:32: der hat einen Konzeptpapier für die Stadt von Übermorgen geschrieben und die beschreiht ziemlich gut welche Herausforderungen eine Kommune mit welchen knapper werdenden Ressourcen und wie man das klug einbaut in so eine städtebauliche Planung auch?
00:12:47: Da gibt's eine ganze Menge Basismaterial was wir gut nutzen können für unsere eigenen Planungen auch in Stringern.
00:12:54: Ja, du hattest jetzt im Verlauf dieses Podcast schon ein zweimal die versiegelten Flächen bzw.
00:13:01: die Versiegelung der Flächen bei Neubauten erwähnt.
00:13:06: Das ist eine ganz schöne Überleitung zu was jetzt ja auch gerade in Hannover sehr aktuell war, die starke Regenerreignisse.
00:13:14: das erleben ja auch immer mehr Menschen verstärkt.
00:13:18: Was kann eine Stadt da tun?
00:13:21: Ja, wir müssen uns einfach bewusst werden dass wir zwar Kanäle haben die sind in dem ein oder anderen Ortsteil ja auch frisch verlegt aber unsere Kanalinfrastruktur ist einfach nicht dafür ausgelegt wirklich diese stark regnereignisse.
00:13:34: In dieser kurzen Zeit diese Menge an Wasser gut verarbeiten zu können.
00:13:38: Also wir kommen beide aus Völksen und kennen die Situation, wenn vom Berg das Wasser runter rauscht im Kanal.
00:13:44: Im Dorfzentrum geht der Gullideckel in die Höhe und sorgt einfach da auch für eine gefährliche Situation.
00:13:49: Und
00:13:50: d.h.,
00:13:50: wir müssen uns überlegen wo können wir noch mal alternative Auffangenflächen schaffen?
00:13:55: Das können Grünflächen sein weniger versiegelte Flächen in Gänze.
00:13:59: Die nehmen immer eher auch Flüssigkeiten auf oder aber eben auch große.
00:14:05: Also Regenrückhaltedecke sind welche, aber man kann auch richtige Behälter quasi dafür einrichten.
00:14:11: Die würden ja später vielleicht auch mal ins Weg erfüllen wenn wir dann alle wieder Wasser sparen weil dann die Hitze dem Ganzen folgt und dann dieses Wasser auch wieder kontrolliert zu entnehmen.
00:14:20: Also im Grunde der Idee der Schwammstadt?
00:14:23: Ja genau!
00:14:25: Schwammstadt, das fand ich einen ganz verspannenden Begriff.
00:14:27: Als ich den so in der Lektüre gesehen habe soll heißen die Stadt soll tatsächlich an vielen verschiedenen Stellen wie so ein schwammen das Wasser was so was runterkommt bei so einem stark regener Ereignis wirklich gut auffangen.
00:14:39: da gehören natürlich begründete Dächer auch zu und Bäume Und was da durch lässige Flächen sind, dann auch immer noch mal besser als diese ganz strikt Versiegelten.
00:14:48: Da hilft auch schon so ein löchriges Pflaster.
00:14:50: ich weiß gar nicht wie das heißt aber du weißt was ich meine wo man die Pflasterscheine genau.
00:14:56: und das war natürlich auch dafür wenn wir ordentlich begrünt haben dass kühlt auch dann wiederum im Sommer wenn es dann auch wieder heiß wird und das ist bei grün flechten ja genauso das kennen wir wenn wir den Gratentisch auf den Rasen stellen ist es gleich ein paar grad kälter häufig
00:15:10: richtig.
00:15:11: Ja, Kühlen hast du angesprochen.
00:15:16: Kommen wir jetzt zu den Hitzeereignissen weil das merken wir ja auch in diesem Sommer wieder sehr stark dass das immer wieder öfter vorkommt.
00:15:26: was heißt diese Hitze geschickt auch für Sprünge konkret?
00:15:31: Wir brauchen tatsächlich eine Hitzeplanung.
00:15:33: es ist inzwischen auch gefordert von Städten.
00:15:37: Ich glaube, da werde ich aber tatsächlich noch nicht genau eingestiegen.
00:15:39: Ich glaub, da haben wir noch kein fertiges Modell für.
00:15:43: Wir müssen uns einfach gut angucken.
00:15:44: welche Flächen werden im Sommer bei prallen Sonnenscheinen besonders heiß und überall da wo die Wärme noch ein paar mal reflektiert wird von Häuser wenden?
00:15:53: wenn ich mir zu den Marktplatz angucke ist das natürlich enorm.
00:15:56: das heizt sich ordentlich auf Und ich habe neulich gesehen in Haneln gibt es hier sogenannte Klimakiste.
00:16:02: Die steht mitten in der Stadt und hat Ausruhr um Holzwände.
00:16:06: Innen drin ist sie ordentlich bepflanzt, teilweise mit Sonnensegeln beschattet und hat so ein Ventilator mit Sprühnebel.
00:16:12: Und in dieser Kiste ist es bis zu zwölf Grad kälter als draußen.
00:16:16: Das heißt man sieht wirklich an diesem Ding ganz gut was man machen kann um die Stadt auch tatsächlich zu kühlen.
00:16:22: Da hilft es natürlich einfach Schatten erstmal zu schaffen das heißt wirklich Pflanzen zu... Pflanzen, also Bäume und auch sich gut anzugucken.
00:16:30: Wo kann man so Wasser versickern lassen was dann nachher am Ende auch wieder verdunstet?
00:16:34: Und eben auch darauf zu achten das Flächen wenn so ein Parkplatz da ist, dann kann ich den ja auch im Zweifelsfall mit einer Solaranlage beschatten.
00:16:42: Das hat dann gleich mehrere Zicke.
00:16:44: Also das kann sich dann auch wenn die Flächen darunter nicht so heißen und die Sonneinstrahlung sorgt gleichzeitig für Energie gewinnen.
00:16:53: Und dann kommt auch die Bedeutung von der Klimaanlage, die man dann im Sommer vielleicht brauchen kann.
00:16:58: Die ist dann da nicht mehr die Energie schleuder weil die Energie kann man im gleichen Moment genauso gut wieder produzieren.
00:17:05: Also im Grunde dass man eine Fläche nutzt für verschiedene Funktionen?
00:17:10: Genau das wäre ganz schön!
00:17:12: Das nennt sich in der Stadtplanung dann die Multikodierung.
00:17:15: Das heißt aber einfach nur eine Fläche sollte optimalerweise mehr als eine Aufgabe haben, also einfach ne nachhaltige Nutzung von Flächen.
00:17:21: Das kennen wir ja von verschiedenen Orten auch.
00:17:24: Ja In der Stadt hatten wir jetzt das Thema Bäume Wir haben ja Entspringe und den Ortsteilen Den großen Vorteil mit dem Deister Als Grünfläche, als Lernort Und eben natürlich Beschattung.
00:17:40: Welche Rolle spielt Der Deister?
00:17:43: Der steht insbesondere nachher auch für unser super Vorreiterkonzept eine ganz wahnsinnige Kapazität, um wirklich diese Bilanz von der wir vorhin gesprochen haben.
00:17:51: Also da relativ viel CO-Zwei zu binden und ist dann ein Riesengeschenk.
00:17:57: Und trotzdem wer so durch den Wald geht ich mache das ganz gerne hat in den letzten Jahren ja schon festgestellt was er auch echt gelitten hat wo sie ganze Schonungen gefällt werden mussten.
00:18:07: Das heißt wir müssen auch daran arbeiten aber das machen die Förster mit viel Forschergeister Fürstermitt viel Forschergeist habe ich Forscher mit Förstergeist gesagt.
00:18:14: Nein, also die Förster mit Schiefforscher Geist dass sie artenreiche und widerstandsfähige Wälder hier etablieren und da tatsächlich unseren Deister auch ein bisschen umgestalten Und ja dann geht es natürlich auch so im Wasserhaushalt der Wald auch nicht zu trocken wird, sich zwischendurch immer wieder gut regenerieren kann.
00:18:34: Und das klappt halt ganz gut mit einer ordentlichen Biodiversität.
00:18:37: Das heißt wirklich sehr unterschiedliche Pflanzen zusammenzukombinieren.
00:18:41: Das verspricht da im Moment die größte Erfolgsquote.
00:18:45: und die Begrünung in den Ortsteil
00:18:48: Ja, das zieht sich so durch wie in der Kernstadt genauso.
00:18:51: Wir brauchen halt einfach Grünflächen wir brauchen Bäume, wir brauchen Hecken.
00:18:55: Wir brauchen viel Blühflächen die auch die Insekten ordentlich aufrechterhalten und eine ordentliche Wiese die Insekten anlockt.
00:19:03: Die speichert einfach mehr Wasser als ein plattgetretender regelmäßig chemierter Rasen.
00:19:09: also da so eine ordentliche Kombination zu haben.
00:19:12: Und eben auch an den Orten.
00:19:16: Ich kann ja immer nur besonders lebhaft aus Völksten berichten in den anderen Ortsteilen.
00:19:21: Habe ich davon jetzt noch nichts gehört, aber in Völksen haben wir so eine Gruppe der Streuobstler und die pflanzen im Moment gerade Bäume auf Grundstücken, privaten Grundstücke, die später mal den Fußweg beschatten um einfach auch da mehr Kälte oder mehr mehr Kühlung in den Ort reinzubekommen?
00:19:38: Ja!
00:19:41: Nachhaltigkeit ist ja schnell so ein ganz technisches Thema mit Photovoltaik, mit Elektroautos, mit Ladeinfrastruktur und so weiter.
00:19:49: Da kommen wir gleich noch ein bisschen zu.
00:19:51: aber wo begegnet sie uns so ganz praktisch im Alltag?
00:19:56: Naja es geht ja schon los wenn ich in Völksen jeden Mittwoch, du in Stringe jeden Montag deine Mülltonne an die Straße fährst.
00:20:04: zum Beispiel.
00:20:04: also das Thema Abfall und Recycling ist ja auch ein ganz großes Alltagsthema.
00:20:08: Ich finde, im Moment haben wir keinen richtigen Anreiz hier so richtig Müll zu vermeiden.
00:20:12: Ich hatte ganz spannende Gespräche mit relativ neuen Stringereinwohnern die berichtet haben dass die aus Nordrhein-Westfalen kommen das da die Müllmengen nach also der Müll nach Menge abgerechnet wird.
00:20:23: Das heißt ein Chip in der Tonne und dann ist man einfach wie viel ist da jetzt heute entsorgt worden?
00:20:28: Und damit gibt es natürlich einen großen Anreize auch zu sagen ich produziere weniger Müll.
00:20:34: Das könnte auch was sein, ist aber tatsächlich nicht ein Thema der Stadtspringer.
00:20:37: Sondern das ist ein Thema in der Region.
00:20:39: Aber da sind ja mehrere Kommunen mit dran beteiligt.
00:20:42: Da kann man sicherlich Dinge noch optimieren.
00:20:47: Und auch die Frage Was mache ich eigentlich?
00:20:49: Mit alter Kleidung oder Möbeln Elektrogeräten schmeiß ich die alle weg.
00:20:54: Das aus der Zeit kommen wir ja eher, dann kaufe ich besser neu als dass ich mir das repariere.
00:20:59: Aber Gott sei Dank hat sich daher inzwischen so eine kleine Kultur etabliert auch mit Recapair.
00:21:03: Cafés gibt es in einigen Ortsteilen und was total erfolgreich ist beim Thema Kleidung sind auch diese Kleiderbörsen habe ich mich gefragt obwohl so einen secondhand Laden hier in Stringe auch mal eine Chance hätte wo man das ganze Jahr über quasi gebrauchte Klamotten kaufen aber im Zeichelsfall auch weitergeben kann ohne dass man sich fragt wo landen die eigentlich?
00:21:23: Also tatsächlich eben mehr Second Hand und Reparieren statt wegschmeißen.
00:21:28: Genau, ich denke das da ist der Kern von Nachhaltigkeit Dinge möglichst lang zu nutzen und auch die Müllwerge kleinzuhalten Und die Stadt kann dabei definitiv unterstützen.
00:21:37: Das kann man ja nicht alles selber betreiben als Kommune.
00:21:39: Aber da gibt es so viele Initiativen um diese Information gut weiterzugeben oder Räume dafür zur Verfügung zu stellen.
00:21:46: Und da zeigt eben auch dieses Konzept der Stadt von übermorgen einfach diesen Bedarf an er deutlich besseren Kreislaufwirtschaft, dass wir die Dinge einfach nachhaltiger nutzen.
00:21:56: Das ist einfach ein Thema von morgen und da werden wir auch für Springer einfach Lösungen finden müssen.
00:22:00: Ja was ja im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit auch und Klimaschutz auch immer genannt wird es eben der Verkehr das ist ja häufig ein sehr emotionales Thema.
00:22:15: Ja absolut wenn wir uns angucken das Springe aus zwölf Ortsteilen besteht dann sind wir einfach so eine kleine Flächenstadt.
00:22:22: Und wenn man sagt, das sind viele Angebote im Raum, springe da, dann werden viele davon eben schon häufig mit dem Auto nur erreicht.
00:22:28: und da reicht es jetzt auch nicht zu sagen Mensch erfahrt jetzt einfach gerade kein Auto mehr.
00:22:35: Wir brauchen echt gute Alternative dafür.
00:22:38: Auch grade weil die älteste Stadt der Region Hannover ist.
00:22:44: Ich treffe jetzt immer mal ältere Herrschaften, die sagen ach Mensch ich bin ja so und so alt.
00:22:49: Und habe jetzt festgestellt ich bin im Auto gar nicht mehr sicher unterwegs.
00:22:52: Ich gebe jetzt meinen Führerschein ab aber Frau Keck ehrlich gesagt fühlte sich das so an als ob man sein letztes Stückchen Freiheit abgibt und da brauchen wir natürlich andere Transportmöglichkeiten für die Menschen damit sie auch teilhaben können.
00:23:05: Das heißt der öffentliche Nahverkehr, der sollte schon so gut funktionieren.
00:23:10: Das ist auch ohne das eigene Auto da funktioniert.
00:23:13: Was würde es heißen?
00:23:16: Genau also der Sprinty ist natürlich ein Top-Angebot.
00:23:19: Ich persönlich als ich in den Wahlkampf gestartet bin habe gesagt, der Sprinte ist der Hammer oder ich plane ihn auch weil ich den brauche und dann fährt er eigentlich immer relativ wenn ich so ein bisschen plus Minus eine viertel Stunde einplane.
00:23:30: ganz gut habe aber jetzt rausgefunden, das ist tatsächlich nicht in allen Ortsteilen zu allen Tageszeiten und für alle Menschen tatsächlich so.
00:23:36: Wenn der aber so funktioniert wie er für mich funktioniert, für alle ich glaube dann ist es echt ein super Konzept und da sollten wir auf jeden Fall dran bleiben.
00:23:42: den sollten wir nicht wieder hergeben sondern eher verlässlicher machen.
00:23:46: Und da gehört natürlich auch zu also es ist ja nicht nur ÖPNV und Auto sondern dass wir vernünftig Radwege haben und auch Fußwege die auch gerade im Stringer Stadtgebiet für Rollatoren dann auch gut barrierearm sein sollten.
00:24:01: Das gehört alles dazu, dass wir anders auch gut unterwegs sein können.
00:24:05: Ja und eben die E-Mobilität das ist ja auch ein Thema
00:24:10: immer Genau.
00:24:11: E-mobilität löst sicherlich nicht jedes Problem aber wenn ich ein eigenes Auto brauche ist eine E- Mobilität sicherlich eine gute Lösung Und ganz wichtiger Baustein auch beim Thema Klimabandel.
00:24:22: Und wir brauchen dafür natürlich eine solide Ladeinfrastruktur, sowohl bei Unternehmen als auch privat und auch im öffentlichen Raum.
00:24:29: Weil auch Mieter sollen die Chance haben E-Auto fahren zu können oder das auch zu Hause irgendwie laden zu können.
00:24:34: Das wäre ja schon wichtig.
00:24:35: Richtig!
00:24:36: Was können Schulen dazu beitragen?
00:24:41: Die lernen natürlich die Kinder, was zur Energieeffizienz ist.
00:24:45: Und haben hoffentlich auch energieeffiziente Gebäude wenn wir mit der Sanierung der Schulen soweit durch sind und ganz tolle grüne Schulhöfe.
00:24:52: das ist natürlich eine tolle Lebensqualität die unsere Kinder da erleben.
00:24:57: aber vor allem sind sie natürlich Lernorte und ich habe tatsächlich erst in einer Auseinandersetzung mit dem Thema Schule von morgen erfahren, dass es tatsächlich siebzehn Ziele der UN gibt für das Thema nachhaltige Entwicklung.
00:25:12: Das sind globale Klimaziele und die finden tatsächlich so in unseren Bildungskontext gar nicht so groß Raum.
00:25:18: und diese ein bisschen mehr zum Alltag zu machen weil wir einfach daran feststellen können was brauchen wir eigentlich damit unsere Weltnachhaltiger aufgestellt wird?
00:25:27: Das finde ich ganz cool!
00:25:28: Das kann auch Teil von Jugendprojekten sein, die auch mal Schulübergreifen stattfinden.
00:25:32: da können Kinder dann erleben wie Energie erzeugt wird um einzelne dieser Nachhaltigkeitsziele so kümmern kann, dass wir mit den Ressourcen die wir haben für die Menschen, die auf dieser Erde leben.
00:25:43: So gut umgehen, dass da auch die nachfolgenden Generationen möglichst viel von haben.
00:25:48: und das kann heute schon gut alltag in den Schulen oder in der Jugendarbeit der Kinder
00:25:53: sein.
00:25:55: Wo du schon auch ressourcen ansprichst?
00:25:57: Da sind ja immer die Kosten eine Frage.
00:26:02: Da denken auch viele Menschen dann drüber nach
00:26:05: Ja, das ist total verständlich.
00:26:07: Wir haben alle immer weniger Geld müssen immer mehr sparen und ja Klimaschutz kostet Geld.
00:26:12: Hätten wir vor vierzig Jahren schon ordentlich in Klimaschutz investiert hätten wir heute manche kosten nicht.
00:26:17: und dass gleiche gilt für die Zukunft.
00:26:19: also Klima schurz kostet geld um klein.
00:26:21: kein klimaschutz wird uns in der Zukunft noch viel viel mehr kosten als wenn wir heute investieren Und wir werden da pragmatische Ansätze finden müssen.
00:26:34: Das ist der große Clou, eben zu gucken.
00:26:41: nicht jeder kann in den Wärmepumpe und im Neustach alles möglich investieren.
00:26:45: Wir werden irgendwie eine gute Kombination finden müssen aus vielen kleinen Bausteinen und dann auch jeweils erleben dieser Baustein die ich für mich jetzt umgesetzt habe Das ist ja total cool.
00:26:55: Also mit Hausbesitzern zu sprechen, die sagen ich habe eine Werbepumpe eingebaut und eine Solaranlage und ich brauche jetzt keine Energie mehr von außerhalb.
00:27:03: Die haben Strahlen im Gesicht!
00:27:05: Und mit so einem Strahl im Gesicht macht der Klimaschutz auch für jede einzelne Privatperson total Spaß und das muss uns auf mehreren Ebenen einfach gut gelingen damit sich das wirklich nachhaltig durchsetzt.
00:27:15: Also tatsächlich keine Moralpredigt sondern die Menschen begeistern
00:27:19: Das klappt ja immer besser, ne?
00:27:21: Also denke jetzt nicht an ein Rosaelefanten.
00:27:26: Wenn man mit Ansagen versucht diese Prinzipien umzusetzen glaube ich ist es einfach nicht so nachhaltig.
00:27:32: wenn man die Menschen einlädt zu experimentieren und für sich selbst einen Vorteil mitzunehmen dann erschütter womöglich ein kleiner netter Wettbewerb draus und da macht's den Leuten noch mehr Spaß und sie werden noch ein bisschen innovativer dabei.
00:27:44: das wäre ja voll meins.
00:27:46: Und wenn man dieses Konzept sich jetzt anguckt, wie verhindert man denn das aus so einem Vorreiterkonzept?
00:27:55: letztendlich dass das im Regal landet?
00:27:58: Naja also die Stadt Springer hat ja dieses Vorreitakonzept bestellt.
00:28:02: Wenn man ein Konzept bestellt dann sollte man zusehen, dass man das in vernünftige Arbeitsgrundlagen in den täglichen Alltag übersetzt und... Sicherlich nicht in der Form dieses Konzeptes, aber man braucht definitiv Checklisten für all die Projekte, die man so angeht.
00:28:15: Wo man die Ziele, die in diesem Vorreiter-Konzept vorgedacht sind einfach bei jeder einzelnen Maßnahme mitbearbeitet bei jedem Schulneuerbau und bei allen anderen Planungen auch, sodass das einfach eine Selbstverständlichkeit wird.
00:28:31: also deshalb ist Klimaschutz fast schon kein eigenes Thema mehr für sich, sondern es hat so viele Verbindungen zu den ganzen anderen Themen die es in der Kommune gibt.
00:28:40: Und ja das muss da angedockt werden und es muss auch zeitlich verortet werden und wir müssen unsere Finanzen darauf ausrichten dass wir uns die Schritte die wir als nächstes gehen auch immer leisten können.
00:28:53: Was heißt denn Vorreiter dann für dich?
00:28:57: Na wie gesagt, der Name stand nicht so richtig von mir, aus diesem Angebot, was der Stadt Stringe da gemacht wurde.
00:29:07: Und Vorreiter zu sein heißt aber an dieser Stelle vielleicht nicht es als isolierte Maßnahmen zu betrachten sondern als ein großes Miteinander von verschiedenen Ansatzpunkten in verschiedenen Themenfeldern dass wir Vorreitern darin sind das wenn ich sage so jetzt kümmern bei uns heute mal um Klimaschutz und morgen etwas anderes Sondern dass wir das einfach ganzheitlich betrachten.
00:29:27: Das wäre auf jeden Fall Aus meiner Sicht der richtige Ansatz voranzukommen.
00:29:32: Ja Wenn wir jetzt einige Jahre in die Zukunft gehen nach der Aufnahme heute, woran würden wir erkennen dass Springe nachhaltiger geworden ist?
00:29:44: Ja, wir werden das messen können.
00:29:47: Man kann seinen ökologischen Fußabdruck messen und die Stadtspringe kann das auch als Kommune und kann die CO-Zweideraten erheben und hoffentlich ist das Konto dann so wie wir es gerne haben ausgeglichen im Nullbereich.
00:29:58: aber vielleicht merken mir auch dass uns Teilen viel mehr Spaß macht, dass gar nicht mehr jeder sich in Auto anschafft sondern dass wer total happy damit sie eine Straße ein gemeinschaftliches Auto hat oder oder dass wir Dinge auch gemeinsam gut reparieren, oder weitergeben.
00:30:13: Wenn jemand seinen Haus aufgibt und seinen Rasenmäher an denjenigen weiter gibt der sich jetzt ein Haus anschaft vielleicht ändert sich unsere Mentalität.
00:30:20: das finde ich zumindest ganz schön, dass es sich für uns alle wie einen Gewill anfühlt nicht mehr sich um so viel Eigentum kümmern zu müssen.
00:30:29: Also weniger sind wenige große Worte und einfach mehr sichtbare Veränderungen.
00:30:37: Nachhaltigkeit kann ganz unspektakulär damit beginnen, dass ich mich entscheide.
00:30:41: Ich kaufe weniger Plastik ein und ich entscheide mich gegen den Schottergarten oder auch meinen Schottern Garten zurückzubauen Und ich pflanze einfach noch mal einen Baum der auch schappenspendet.
00:30:54: Ich nutze Gebäude weiter anstatt neu zu bauen.
00:30:58: Du hast dich auch gerade entschieden eine gebrauchte Immobilie zu kaufen Anstatt irgendwo in dem Neubaugebiet nochmal ne neue Fläche zu versiegeln.
00:31:05: Also eigentlich muss Nachhaltigkeit nicht wehtun.
00:31:09: Und das machen wir ganz viele von uns schon ziemlich selbstverständlich in unserem Alter und setzen uns damit auseinander, welche Konsequenzen hat unser Konsum?
00:31:18: Peter, ich glaube, wir könnten über das Thema Nachhaltigkeit noch eine ganze Zeit weiterreden aber ich glaube Wir haben ein ganz gutes Bild, ein rundes Bild geschaffen und würde sagen wir sind jetzt am Ende der Folge.
00:31:31: Ich finde es hat wieder sehr Spaß gemacht.
00:31:33: Ich freue mich schon auf weitere Folgen.
00:31:36: Ja, und ich bin gespannt was unsere Hörerinnen und Hörern zum Thema Nachhaltigkeit noch zu ergänzen haben weil der Ideen Fundus ist sicherlich noch nicht geschlossen?
00:31:44: Absolut!
00:31:45: Danke dir Felix fürs Gespräch!
00:31:46: Danke auch!
00:31:47: Tschüss!
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00:32:08: Das war ein Podcast von und mit Petra Keck, eurer Bürgermeisterkandidatin.
00:32:14: Post
00:32:15: Felix Berndt
00:32:17: Produktion
00:32:18: Cedric Muschkit und Franziska Koehl.
00:32:22: Wir verabschieden
00:32:22: uns bis zum nächsten
00:32:23: Mal auf einem neuen Kaffee.
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